Am 01. September 2009 sind wir in Dresden gestartet und haben uns zunächst auf altbekannte Wege begeben. Der Elberadweg führte uns in Richtung Tschechien bis in das wunderbare Prag. Auf dem Moldauradweg ging es weiter in Richtung Österreich. Wir folgen dem Donauradweg durch Wien und Bratislava bis kurz vor Budapest, um dann durch verschiedene Ecken Ungarns zu streifen. Auch durch Rumänien fuhren wir in einem großen Bogen und besuchten vor allem Siebenbürgen sehr ausgiebig. Entlang des Schwarzen Meeres ging es weiter, durch Bulgarien rollen wir in die Türkei. Die Jahreswende 2009/2010 verbrachten wir in der Türkei, wo wir uns für eine ausgedehnte Route entlang der Westküste und durch die südlichen Landstriche entschieden haben. Weiter ging es nun durch das Landesinnere der Türkei in Richtung Norden zurück an die Schwarzmeerküste.

Unsere ursprüngliche Planung sah vor, dass wir von da aus in den Iran fahren, von dem viele Individualreisende ausgiebig schwärmen. Leider hatten wir inzwischen von anderen Radreisenden erfahren, dass tatsächlich eine Pärchen Schwierigkeiten wegen ihrer mitgeführten Technik hatte und wir wollten uns die Unruhe wegen der Nervosität der iranischen Sicherheitsbehörden ersparen. Daher entschieden wir uns, über Georgien und Azerbaidschan ans Kaspische Meer zu fahren und von dort mit einer der wenigen Fähren nach Kazachstan überzusetzen. In Zentralasien trafen wir allerdings viele Reisende und ReiseradlerInnen, die imIran gewesen waren und in höchsten Tönnen schwärmten.

Die Reise setzt sich dann fort über Usbekistan und über den Pamir-Highway durch Tadschikistan und schließlich durch eine winzige Ecke von Kirgisien. Und schließlich sollten wir China erreichen. Unser ursprünglicher Plan sah vor, dass wir versuchen wollen nach Lhasa / Tibet zu gelangen. Ob uns unser Weg aber schließlich doch eher nördlich oder südlich der Taklamakan-Wüste gen Osten bringen wird, werden wir in Kashgar entscheiden müssen. Schließlich geht es in Richtung Süden und wahrscheinlich über Laos, Thailand und Kambodscha zu einem Flughafen, von dem aus wir nach Australien übersetzen können. Wir freuen uns schon, dort auch wieder nach Tasmanien zurückzukehren, bevor unsere Reise am anderen Ende der Welt in Neuseeland enden wird.

Das Ziel: Mädchen stärken!

Von Geburt an sind in vielen Ländern Mädchen und Frauen benachteiligt. Sie haben einen untergeordneten Status in Familie und Gesellschaft und erhalten weniger Zugang zu Bildung. Damit sind sie häufig Gewalt und Ausbeutung schutzlos ausgeliefert. Gesellschaftliche und kulturelle Traditionen sowie wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen verhindern oft das gleichberechtigte Aufwachsen von Mädchen und Jungen. Unter den Folgen dieser Benachteiligung leiden letztlich auch die Familien der Mädchen und Frauen, ihre männlichen Partner und ganze Gesellschaften. Die nicht-konfessionelle (!) Hilfsorganisation PLAN hat sich mit einem besonderen Förderprogramm diesem Problem angenommen. Über den "Mädchen-Fonds" von PLAN werden vielfältige Projekte zugunsten von Mädchen finanziert. Dazu gehört beispielsweise der Bau einer weiterführenden Schule für Mädchen in Burkina Faso oder ein Projekt zum Schutz sexuell ausgebeuteter Mädchen in Bangladesh. PLAN engagiert sich aber auch im Kampf gegen die weibliche Genitalbeschneidung, sowie gegen HIV/Aids. Außerdem leistet PLAN wichtige Lobbyarbeit zur Umsetzung der Kinderrechte, insbesondere der der Mädchen.

Mehr Informationen gibt es hier unter:

www.cycletogether.de

sowie unter der Homepage der Stiftung www.zaunick-stiftung.de

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