Der Baikalsee im Herzen Sibiriens ist bekannt für sein klares Wasser und die ihn umgebende Wildnis. Bedingt durch das extrem kontinentale Klima und die tiefen Temperaturen ist der Baikalsee auch im Winter ein attraktives Reiseziel. Warum also nicht mit dem Fahrrad
auf dieser riesigen Eisfläche den harten sibirischen Winter und die grandiose Naturlandschaft erleben?





Von Sewerobajkalsk an der Nordküste radelten die beiden Abenteurer Andreas von Heßberg und Waltraud Schulze in fünf Wochen auf dem Eis bis an die Südspitze des Sees. Die Route führte zunächst an der Westküste entlang des Baikalgebirges, dann an der Ostküste am Rande des Bargusin Nationalparks zur “Heiligen Nase”. Von dort radelten die Beiden über die mit 1640 Metern tiefste Stelle des Sees bis zur Insel Olchon. Weiter ging es an der Baikalwestküste bis zur Ortschaft Listwjanka und entlang der alten Baikalbahn zum Ziel Kultuk, der südlichsten Siedlung am Baikalsee. Nicht nur die winterlich kalten Temperaturen von minus 40°C, sondern auch schneereiche Abschnitte im Norden stellten eine große Herausforderung an die Durchhaltekraft und Widerstandsfähigkeit von Mensch und Material. Die wunderschöne sibirische Winterlandschaft entschädigte jedoch für alle Strapazen. Besonders das schneefreie, blanke und dadurch schwarze Eis, das wie eine große Glasfläche wirkte, ermöglichte ungeahnten Fahrspaß mit den Spike-Reifen.

Details:

Multimedia-Vortrag mit Andreas von Heßberg und Waltraud Schulze
Datum: 17. Februar 2012
Uhrzeit: 20:00 bis 23:30
Dauer: 90 Minuten (Pause nach 45 Min.)
Eintritt: 9 Euro – ermäßigt 7 Euro
Adresse: Rotor Bikes Fahrradbau: Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

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